Presse


Ministerpräsidentin Malu Dreyer empfängt musikalische Talente

„Es ist wirklich beeindruckend, welche Vielzahl an musikalischen Talenten wir in Rheinland-Pfalz haben“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Empfang für die rheinland-pfälzischen Siegerinnen und Sieger der Laienmusikwettbewerbe im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz. „Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr zuhören und gratulieren darf.“

Die Ministerpräsidentin dankte den Musikerinnen und Musikern für ihre herausragenden Leistungen als Solisten, als Band, Orchester oder Ensemble bei „Jugend musiziert“ und Jugend jazzt“, im Landesorchesterwettbewerb und im Landes-Band-Wettbewerb „Rockbuster“.

„Für uns Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen hat die Musik einen hohen Stellenwert. Das zeigt sich deutlich an der überdurchschnittlich hohen Zahl an Chören und einer breit aufgestellten Instrumentalmusik. Sie gestalten das kulturelle Leben in unseren Städten und Gemeinden maßgeblich mit“, so die Ministerpräsidentin. Für die Landesregierung sei es besonders wichtig, dass alle Menschen ungeachtet ihrer regionalen, sozialen oder ethnischen Herkunft Zugang zu Kunst und Kultur haben. Mit der Förderung des kulturellen Lebens werde sie weiterhin dazu beitragen, dass Menschen Musik und Gesang als erfüllende Freizeitbeschäftigung betreiben. Ebenso wolle die Landesregierung auch Spitzenleistungen ermöglichen und fördern.

„Wer einen Musikwettbewerb gewinnt, hat Besonderes geleistet. Herausragendes Talent alleine reicht nicht aus, sondern für den Erfolg ist auch die anstrengende Probenarbeit notwendig. Gerade unter diesem Aspekt möchte ich die Leistung der Preisträger und Preisträgerinnen würdigen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wer musiziere, sei auf Unterstützung angewiesen. Die Ministerpräsidentin dankte allen, die gerade junge Menschen an die Musik heranführen, ihre Begeisterung wachhalten und ihnen Mut zusprechen. Ihr Dank gelte insbesondere den Eltern und den Lehrern und Lehrerinnen der muszierenden Kinder und Jugendlichen. „Ebenso ist auch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den Chören und Musikvereinen zu erwähnen, durch deren Arbeit erst das Musizieren möglich wird. Wichtig sei auch die Unterstützung vom Landesmusikrat und seiner angeschlossenen Musikverbände „Sie alle tragen gemeinsam dazu bei, dass sich sowohl der Amateurbereich als auch die professionelle Musik unter guten Rahmenbindungen entfalten können.“

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den Preisträgerinnen und Preisträgern Arne Zeller (Jugend musiziert, Violoncello), Ivory Stone (Rockbuster-Wettwerb), Brass Cats (Landesorchesterwettbewerb) und einer Jazz-Combo der Blue Note Big Band (Landesorchesterwettbewerb).

Druckfähige Bilder von der Veranstaltung finden Sie am Freitagabend ab 20:30 Uhr unter: https://www.flickr.com/photos/rlpbild/albums/72157712158563147


Nahe am Publikumsgeschmack

Das Congress Center Ramstein (CCR), bislang bekannt als Haus des Bürgers, schließt die vergangene Spielzeit mit einem fünfstelligen Gewinn ab. Die Geschäftsführer Andreas Guhmann und Burgel Stein sehen den Schlüssel zu ihrem Erfolg in einer Programmgestaltung nah am Geschmack des Publikums und in geschickter Buchungspolitik.

 

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Ein Alleinstellungsmerkmal des Hauses sind auch die Klassik-Konzerte. In dieser Reihe fanden die Brass Cats aus der Region mit 131 Besuchern den größten Zuspruch. 

von Walter Falk - DIE RHEINPFALZ 22.08.2019


Die Katzen und der Rebensaft

Beste Unterhaltung bei "Musik, Lesung und Wein" von KulturArt in der Integrierten Gesamtschule Otterberg

 

Mit „Musik, Lesung und Wein“ präsentierte KulturArt Otterberg am Sonntag in der Aula der Integrierten Gesamtschule eine inspirierende Kombination. Den Rebensaft gab es vom „Cisterzienser Weingut Michel“ mit Sitz im rheinhessischen Dittelsheim-Heßloch. Die in Otterberg lebende und an der städtischen Musikschule unterrichtende Rezitatorin Barbara Ruof-Punstein hatte passend zur Musik der Brass Cats Wein Lyrik und Prosa ausgewählt.

Und dies mit Emphase und Pathos sowie guter Textverständlichkeit aufgrund klarer und eindringlicher Deklamation. Dazu kam die Fähigkeit, Textinhalte und Pointen – wie Paul Münchs Ode an den Wein „De Alkohol“ – nachhaltig zu vermitteln. Und das mit ironischem Augenzwinkern und Selbstironie bei humorvoller Mundartdichtung. Ähnliche Wirkung erzielte neben vielen anderen die Episode „Die Zahl der Dummen stieg“ aus den „Pfälzer Märchen“.

Die Spitzenweingüter werben seit Jahren mit dem Prädikat „vom Terroir“ geprägt. Übertragen auf das im Mittelpunkt stehende Blechbläser-Ensemble Brass Cats sind die gestandenen Musiker offenbar alle von der Sonne entlang der Weinstraße verwöhnt, strahlen um die Wette in ihrer spielerischen Brillanz. In der Besetzung mit je vier Trompeten und Posaunen sowie Horn und Basstuba waren sie seit ihrer Gründung vierfach Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs und demonstrierten eindrucksvoll, welch enorme stilistische und klangliche Bandbreite mit einem solchen – historisch genannten – Blechbläser-Consort möglich ist.

Dies ist prädestiniert für den barocken, stereophonen, konzertierenden Wettstreit mit dialogisch verbundenen Klanggruppen: So eindrucksvoll gehört bei zahlreichen Kompositionen der sogenannten „Alten Musik“ von Buxtehude, Mouret und Purcell, als pompöse Klangpracht den einstigen Glanz an Hof und Kirche wiederbelebte. Mit Strahlkraft, kraftvollem Ansatz und großem Klangvolumen entwickelte sich ein stilistisch und spieltechnisch überzeugendes Musizieren, das gereift und in sich schlüssig wirkte.

Es folgte ein Streifzug durch die Musikgeschichte mit weiteren Kostproben aus Romantik (hierzulande Bruckner und Hubert Parry in England). Auch hier wurde der melodische Kern stilsicher und mit Akribie sowie Esprit getroffen.

Die Eröffnungs-Fanfare zu den Olympischen Spielen in München 1972 leitete mit ihren bombastischen, monumentalen Klängen den zweiten Teil ein, der die sprichwörtliche Katze aus dem Sack ließ: Die dem Blechbläser-Ensemble den Namen gebende Originalkomposition von Chris Hazell basiert biografisch auf herrenlosen Katzen, die vom Komponisten aufgenommen wurden. Da zeitgleich das Philip-Jones-Brass-Ensemble den Komponisten um Stücke bat, fielen ihm als Ideengeber diese Katzen ein. Wesensarten flossen inspirierend in wahrlich kapriziöse Musik ein, die ein Höchstmaß an Spielkultur verlangt, was vor allem im Zusammenspiel heikel ist. Seit 2014 werden die Brass Cats vom Posaunisten des Pfalztheater-Orchesters, Malte Müller, dirigiert und der führte sie auch hier sicher über alle Klippen der Partituren.

 

von Reiner Henn - DIE RHEINPFALZ 26.03.2019


Klassische Meisterwerke und drei Uraufführungen

Der Ludwigshafener Chor für Geistliche Musik gibt sein Herbstkonzert zusammen mit den Brass Cats in der Apostelkirche in Ludwigshafen

 Im Zeichen von Psalmvertonungen stand das Herbstkonzert des Chores für Geistliche Musik in der Apostelkirche. Passend zum Tag vor der Bundestagswahl war man, wie Chorleiterin Christiane Michel-Ostertun augenzwinkernd anmerkte, „eine Koalition eingegangen“, und zwar mit dem Blechbläserensemble Brass Cats. Das Konzert wurde ein voller Erfolg, beide Ensembles bekamen in der voll besetzten Kirche einen langen kräftigen Applaus. ...

… So kam es zu Uraufführungen dreier für den Abend geschriebener Kompositionen, allesamt in gemäßigt modernem Stil und zusammen wie eine dreisätzige Sonate zu erfassen. Mit viel Emphase hat Christiane Michel-Ostertun selbst „Gott, mein Herz ist bereit“ in Töne gesetzt. Der vielseitige Heidelberger Martin Bärenz ist in der Apostelkirche durch mehrer Kompositionen auch kein Unbekannter. Durchaus zeitgemäß, aber leicht fasslich und schwungvoll kommt seine Umsetzung von Psalm 104, „Lobet den Herrn meine Seele“, daher. Zwischen diesen beiden die langsame, höchst ausdrucksvolle und suggestive Vertonung des ersten Teils von Psalm 130 „Aus der Tiefe rufe ich Herr zu dir“ des 25-jährigen Musikstudenten Tim Gärtner. …

... Die von Malte Müller, Posaunist am Pfalztheater Kaiserslautern, geleiteten Brass Cats erwiesen sich als treffliches Begleitensemble und hatten auch klangvoll absolvierte eigene Auftritte, festlich strahlend mit Henry Purcells „Trumpet Tune and Air“ und spätromantisch füllig mit Edward Elgars „Severn Suite“. Hier waren nicht nur warme, runde Töne, sondern auch schöne, durchus schwierige Soli zu hören.

 

DIE RHEINPFALZ 25.09.2017


KLARHEIT DES KLANGS

Weihnachtskonzert mit Chor für geistliche Musik

In vortrefflicher Verfassung hat sich der Chor für Geistliche Musik bei seinem Weihnachtskonzert in der Ludwigshafener Apostelkirche präsentiert. Angeführt von seiner Leite- rin Christiane Michel-Ostertun, wartete er mit einem facettenreichen Programm auf, dessen Bogen sich vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart spannte. Mit dabei war das von Malte Müller geleitete Blechbläserensemble Brass Cats. ...

... Zum Abwechslungsreichtum des Programms leisteten die Brass Cats reizvolle Beiträge mit zwei reinen Instrumentalstücken: einer Suite für zehn Bläser von Tielman Susato (1500-61) und einer zeitgenössischen Komposition, Jürgen Pfiesters „Campane del Palatino“. Durch stets saubere Intonation, einwandfreie Tonansätze und ansprechende Klangqualität vermochte das von Malte Müller mit sicherer Hand geführte Bläserensemble für sich einzunehmen. Überdies funktionierte die musikalische Kommunikation zwischen ihm und dem Chor bestens, so etwa beim

kunstfertig geschriebenen Weihnachtshymnus „Christus, Erlöser der Welt“ von Gunther Martin Göttsche, dem Sohn Heinz Markus Göttsches, des ehemaligen Kirchenmusikdirektors der Pfälzischen Landeskirche. ...

 

DIE RHEINPFALZ 21.12.2016


KLÄNGE VOLLER SCHÖNHEIT

DIE WESTPFÄLZISCHE ERFOLGSFORMATION BRASS CATS GASTIERT IM HAUS DES BÜRGERS RAMSTEIN

Jetzt schlägt’s aber 13! Bereits drei Mal wurde die 13-köpfige Formation Brass Cats als bestes deutsches Blech- bläserensemble in der Kategorie Amateure ausgezeichnet. Seine Brillanz und Vielseitigkeit unterstrich das Ensemble am Sonntag im gut besuchten Haus des Bürgers Ramstein unter dem Motto „Kaiser-König-Bettelmann“.

Mit einer gelungenen Mischung aus dezenter Zurückhaltung und (wo nötig) auftrumpfender Fülle ging das Ensemble von Anfang an an die Sache heran. Dabei wurde jedes der dreizehn Stücke eine echte Entdeckung. Schon bei der „Ankunft der Königin von Saba“ aus Händels Oratorium „Salomon“ gaben die Blechbläser ordentlich Gas. Frech entwarfen sie ein blechbewehrtes Alternativbild zu dem ohnehin schon variationsreich angelegten Originalsatz und legten das feierliche Stück so kna- ckig, gefährlich und locker parlierend an, dass man den Spaß der „Messinggötter“ spürte. Besonders die fünf Trom- peter (Joachim Braun, Harry Geib, Luisa Ultes, Eva Wenzel und Pascal Arens) begeisterten mit Polyphonie, äußerster Rasanz und Flexibilität.

Den immensen Anforderungen hielten sie auch in John Bulls „The King’s Hunting Jigge“ mit Bravour stand, wobei die Trompeten wieder mit strahlender Höhe herausragten. Flexibel bliesen aber auch die fünf Posaunen (Ullrich Hollerbach, Friedrich Wilhelmi, Marcus Weimer, Christina Pasedach sowie der Bassposaunist Christian Roos), und gerade durch den Kontrast zwischen den wolkenkratzerhohen Trompeten und den tiefen Posaunen entstand ein Klang voller Schönheit, der die Zuhörer bezauberte. Klarheit, Spielwitz und Temperament zeichneten die Interpretationen aus.

Dass die Bläser auch einen schier ewig langen Atem haben, bewiesen sie in John Bells „Pavan“, einem Tanz in gemächlichem Schritttempo. Während Trompeten und Posaunen extrem langsam bei makelloser Intonation spielten, legte Till Brombach auf der Tuba einen unentwegt pulsenden und brodelnden Bass als Hauptschlagader für die faszinierende Klang-Konstruktion aus.

SechsspritzigeTänzeausderBlüte- zeit der Renaissance präsentierte das Ensemble mit der Suite von Tylman Su- sato, unter denen die „Basse Danse Bergeret“, ein schneller Dreier, und der Saltarello, ein genüssliches Zwiegespräch zwischen den Posaunen und den bei- den Hörnern (Frank Braun und Michael Stadtmüller) herausragten. Der volle, satte, wunderbare Sound des ganzen Orchesters entwickelte sich in dem sechsten Tanz, der „Pavane Bataille“, zu einem rhythmischen Schlachten-Tanz mit Trommelwirbeln und extrem flüssigen Trompeten-Triolen. Dieser letzte Tanz deutete auf die im kriegerischen 16. Jahrhundert besonders beliebten Schlachtendarstellungen hin. Als homogenes Ensemble erwies sich das Po- saunenquartett in „The Earl of Salysbury’s Pavane“ von William Byrd.

Von der Renaissance ging es mit Henry Purcells „Rondeau“ in die Barockzeit. Dieses Stück ist die Grundlage von Ben- jamin Brittens „Young Person’s Guide to the Orchestra“. Die Brass Cats bauten in dieses bekannteste Stück des Kom- ponisten kleine, moderne Harmonien als besondere Effekte ein und realisierten das Werk mit rhythmischer Spannkraft und leuchtenden Farben, nie oberflächlichoderroutiniert,weilanden Pulten lebendig und mit Ausdruckskraft gespielt wurde. Korrektheit und Klarheit, Spielwitz und Temperament war auch die Devise der modernen In- terpretationen nach der Pause, die die Bläser mit musikalischer Spannkraft durchhielten.

Die Fanfarenhymne „Des Sons Ani- mes“ von Dirk Brosse (geboren 1960) und die verschlungenen Linien von „Jerusalem“ von Hubert Parry (1848 bis 1918) meisterten sie mit einer ins Extreme gehenden Ausdrucksintensität, die nichts von metallischer Härte spüren ließ. Eine eindringliche Interpretation auf höchstem Niveau war auch das Auftragswerk „Campane del Palatino“ von Jürgen Pfister (geboren 1955) aus Landau, das das Glockengeläut der beiden unterschiedlich gestimmten Glocken von Bad Dürkheim in Noten fasst. Klangpracht vereinte sich hierbei mit Dissonanzen. Ungestüm drängend spielte das Ensemble, und selbst intonatorisch Vertracktes klang mühelos, wobei sie auch auf sorgfältig differenzierte Dynamik achteten. Im Beisein des Komponisten wurde dieses Werk erstmals „öffentlich eingeläutet“. Langer, Applaus, zwei Zugaben.

 

FOTO: View  

DIE RHEINPFALZ 22.11.2016 


MINISTERPRÄSIDENTIN MALU DREYER WÜRDIGT MUSIKALISCHE LEISTUNGEN

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Preisträger und Preisträgerinnen der rheinland-pfälzischen Laienmusikwettbewerbe wie in den Vorjahren zu einem Empfang in die Staatskanzlei eingeladen. Zu den Wettbewerben zählen Jugendjazzt, Jugend musiziert, der Deutsche Orchesterwettbewerb, der Newcomer Contest des Landes Rheinland-Pfalz Rockbuster sowie der Europäische Wettbewerb. „Ich bin beeindruckt und begeistert von der Vielfalt und dem Können der Musiker und Musikerinnen. Auf dieses Vergnügen, ihnen zuzuhören und ihnen zu gratulieren, wollte ich auch in diesem Jahr keinesfalls verzichten“, sagte die Ministerpräsidentin zur Begrüßung.

Wettbewerbe böten die Möglichkeit der gegenseitigen Begegnung und zum gegenseitigen Austausch über die Musik und auch darüber hinaus. „Musik verbindet Menschen über alle Altersstufen und Grenzen. Dies zu erfahren ist immer eine Bereicherung und erhält die Neugier und die Freude an weiteren Begegnungen“, so die Ministerpräsidentin.

Sie unterstrich darüber hinaus die Bedeutung, die die musikalische Ausbildung für die Landesregierung habe: „Die vielfältigen Aktivitäten in unserem Land, von der musikalischen Früherziehung bis zur Musikausübung und Musikvermittlung im fortgeschrittenen Alter, zeigen den Stellenwert von Musik in Rheinland-Pfalz. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass die Musik in unserem Land eine gute Zukunft hat.“ Dies umfasse sowohl  Musik und Gesang als Freizeitbeschäftigung als auch die Ermöglichung von Spitzenleistungen in diesem Bereich. 

Die erfolgreichen Preisträger und Preisträgerinnen seien bei den Bundesentscheiden hervorragende Botschafter für das Land gewesen, betonte die Ministerpräsidentin. Sie alle hätten sich ihre Preise mit Talent und harter Probenarbeit erworben. Dies sei in allererster Linie ein persönlicher Verdienst. Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte jedoch auch all jenen, die die Musiker und Musikerinnen unterstützt und damit wesentlich zu deren Erfolg beigetragen hätten.

Als Dankeschön erhielten die Preisträger und Preisträgerinnen von der Ministerpräsidentin eine von der Generaldirektion für Kulturelles Erbe entworfene „Kulturkarte“, mit der sie für ein Jahr kostenlos die Landesmuseen in Mainz, Koblenz und Trier sowie die Burgen und Schlösser des Landes besuchen können.

 

FOTO: Martina Pipprich

 

STAATSKANZLEI RLP 18.11.2016


PREISTRÄGER DES 9. DEUTSCHEN ORCHESTERWETTBEWERBS 2016

Brass Cats: Beim SWR2-Musiktag im Radio zu hören

Die regionale Formation Brass Cats war beim Deutschen Orchesterwettbewerb erfolgreich. Dies ist nun im Radio nachzuhören.

Beim Deutschen Orchesterwettbewerb trafen sich Anfang Mai in Ulm mehr als 4500 Amateurmusiker unterschiedlichen Alters. Um bei die- sem Gipfeltreffen des Laienmusizie- rens anzutreten, muss jedes Ensemble zuvor ein umfangreiches Programm einstudieren und sich damit auf Landesebene qualifizieren. SWR2 war bei den Wertungsrunden dabei, hat die Teilnehmer des Wettbewerbs nach Lampenfieber, Teamgeist, musikalischer Leidenschaft, Ehrgeiz und anderen Antriebskräften gefragt und sendet die besten musikalischen Beiträge von Ensembles aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Mit dabei in diesem Jahr waren unter anderem die Brass Cats aus Kaiserslautern. Ihr Auftritt ist zu erleben in „SWR2 aus dem Land: Musik“ am heutigen Samstag um 20.03 Uhr. In der Sendung werden die Stücke „Jerusalem“ von Hubert Parry und „Mr.  Jums“ von Chris Hazell zu hören sein.

 

SWR2 sendet heute beim „Tag der Musik“ Auftritte der besten Chöre und Ensembles aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und stellt erfolgreiche Musikprojekte von und mit Flüchtlingen vor. 

 

SENDETERMIN: „SWR2 aus dem Land: Musik“ am heutigen Samstag, den 18.06.2016 um 20.03 Uhr. 

 

DIE RHEINPFALZ 18.06.2016


BEEINDRUCKENDE VIELFALT

MINISTERPRÄSIDENTIN MALU DREYER BEGRÜßT DIE PREISTRÄGER UND PREISTRÄGERINNEN DER LAIENMUSIKWETTBEWERBE

„Rheinland-Pfalz ist ein Musikland. Viele der Musikerinnen und Musiker zeigen ihr Können regelmäßig bei Wettbewerben. Ich freue mich daher sehr, Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Musikwettbewerbe in der Staatskanzlei begrüßen zu dürfen.“

 

Dies sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Empfang in der Staatskanzlei zu Ehren der Preisträgerinnen und Preisträger der rheinland-pfälzischen Laienmusikwettbewerbe.

 

Die große musikalische Vielfalt zeige sich unter anderem an der Vielzahl von Preisträgerinnen und Preisträgern, die jedes Jahr an einer Reihe von Musikwettbewerben teilnehmen. Die Ministerpräsidentin zeigte sich beeindruckt von dem Können der Musikerinnen und Musiker. „Wer als Preisträgerin oder Preisträger aus einem Musikwettbewerb hervorgegangen ist, hat eine besondere Auszeichnung erhalten. Damit wird bescheinigt, dass Außerordentliches geleistet worden ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

 

Die Ministerpräsidentin unterstrich darüber hinaus die Bedeutung, die musikalische Ausbildung für die Landesregierung habe: „Die vielfältigen Aktivitäten in unserem Land, von der musikalischen Früherziehung bis zur Musikausübung und –vermittlung im fortgeschrittenen Alter, zeigen den Stellenwert von Musik in Rheinland-Pfalz. Auch in finanzpolitisch schwierigen Zeiten setzt sich die Landesregierung dafür ein, dass die Musik in unserem Land eine gute Zukunft hat. Wir wollen auch weiterhin mit dazu beitragen, dass viele Menschen Musik und Gesang als Freizeitbeschäftigung betreiben. Darüber hinaus wollen wir aber auch Spitzenleistungen ermöglichen und unterstützen.“

 

Die erfolgreichen Preisträgerinnen und Preisträger seien bei den Bundesentscheiden hervorragende Botschafter für das Land gewesen, betonte die Ministerpräsidentin. „Sie alle haben sich mit Talent und harter Probenarbeit auf Landes-  beziehungsweise Bundesebene einen Preis erworben. Dies sind in allererster Linie Ihr ganz persönlicher Verdienst und Triumph. Ich möchte heute auch all denen danken, die Sie unterstützen und damit wesentlich zu Ihrem Erfolg beigetragen haben und beitragen“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

 

Als Dankeschön erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger von der Ministerpräsidentin eine Jahreskarte, mit der sie kostenlos die Landesmuseen in Mainz, Koblenz und Trier sowie die Liegenschaften des Landes, Burgen und Schlösser, besuchen können.

STAATSKANZLEI RLP 28.11.2015


DIE REGION PUNKTET BEIM ORCHESTERWETTBEWERB

Der 9. Landesorchesterwettbe- werb ermittelte am Wochenende in der Fruchthalle drei regionale Formationen für den Deutschen Orchesterwettbewerb zwischen 30. April und 8. Mai in Ulm (wir berichteten bereits gestern). Nun liegen die Ergebnisse vor: In der Kategorie der Sinfonieorchester qualifizierte sich das des Landkreises Kaiserslautern unter Dirigent Christian Weidt mit „hervorragendem Erfolg“ und 23,5 von 25 möglichen Punkten. Bei den Blechbläserensembles erreichten die Brass Cats (unser Bild zeigt eine Archivaufnahme) unter Malte Müller mit „hervorragendem Erfolg“ und 24,4 Punkten diese Weiterleitung und bei den Bigbands die der Lauterer Uni unter Thomas Weithäuser, mit „hervorragendem Erfolg“ und 23 Punkten.

DIE RHEINPFALZ 13.10.2015


WEIHNACHTSMUSIK KOMMT „VERY BRITISH" DAHER

„BrassCats" begeistern mit außergewöhnlichen Melodien rund 150 Zuhörer

Rund 150 Musikfreunde waren am Sonntagabend der Einladung zu einem Adventskonzert unter dem Motto „very british" in die Wallfahrtskirche Maria Rosenberg gefolgt, in der das Blechbläserensemble „BrassCats" sein Debüt gab. Die aus allen Regionen der Pfalz stammenden Musiker begeisterten ihr Publikum über eine Stunde mit verschiedenen Werken von Komponisten der britischen Insel.

Dem vor 22 Jahren gegründeten Ensemble gehören derzeit elf Blechbläser an, die bereits mehrfach erste Preise im Bundesentscheid des Deutschen Orchesterwettbewerbs für Amateurgruppen eingeheimst haben. An diesem Konzertabend führte Malte Müller – Orchester-Mitglied im Pfalztheater Kaiserslautern, bekannt auch als Dirigent des Kreisjugendorchesters der Moosalbtaler Blasmusik – den Taktstock. Für die Moderation war Posaunist Dr. Friedrich Wilhelmi aus Mutterstadt verantwortlich, der ausführlich die zu Gehör gebrachte Musik erläuterte.

Mit Georg Friedrich Händel war auch ein Tondichter mit deutschen Wurzeln in das Programm eingebunden, der jedoch bereits 1727 die britische Staatsangehörigkeit erwarb. Seine Komposition „Freue Dich Welt" bildete den klanggewaltigen Auftakt, gefolgt von drei Werken aus dem Schaffen des von Renaissance und Barock beeinflussten Musikers Giles Farnaby, der mit „Mal Sims", „His dreame" und „His humour" wunderbare Klangdichtung hinterlassen hat.

Vier Posaunen setzten den Melodienreigen mit dem Titel „Coventry Carol" und traditionsreicher Musik aus dem 15. Jahrhundert fort. Zwei Kompositionen – „Pavan" und „The King's hunting jigge" – des Renaissance-Cembalisten John Bull setzten in Arrangements von Elgar Howarth danach klangvolle Akzente. Der einer großen englischen Musikerfamilie entstammende Orlando Gibbons (1583 bis 1641) hat mit dem Stück „In nomine" auch eine musikalische Adventsbotschaft geschrieben. Großartige Klanggemälde mit virtuosen Passagen durchbrausten das Gotteshaus bei der sich anschließenden Händel-Komposition „The arrival of the Queen of Sheeba".

Mit der Tondichtung „Nimrod" von Edward Elgar hat Malte Müller dann die Musik aus dem 15./16. Jahrhundert verlassen. 1898 hat Elgar dieses Stück als musikalisches Geschenk für Freunde geschrieben. Weihnachtliche Klänge hat der 1934 verstorbene Blechbläser Gustav Holst in „Christmas Day" vertont, hier in Variationen um das bekannte Lied „In dulci jubilo" in gekonnter instrumentaler Umsetzung zu Gehör gebracht.

Als besonders „very british" kündigte der Moderator die dynamische Hymne „Jerusalem" von Hubert Parry an, die den Kirchenraum machtvoll erfüllte. Mit der fröhlich-beschwingten Melodie „Ding, Dong, Merrily on High" ist das Ensemble nochmals zu Musik aus dem 16. Jahrhundert zurück gekehrt.

Nach instrumentalem Vorspiel waren die Besucher zu gesanglicher Einstimmung in das von Händel geschriebene Adventslied „Tochter Zion, freue dich" aufgerufen, dem sie gerne nachkamen . Als Zugabe hat Malte Müller den Choral „The Lord bless you und keep you" des beliebten zeitgenössischen Komponisten John Rutter ausgewählt, der dieses Konzert wunderbar abrundete. (uf)

PIRMASENSER ZEITUNG 10.12.2014


MUSIKALISCHES HIGHLIGHT MIT DEN "BRASS CATS"

Ein beeindruckendes Konzert auf höchstem Niveau boten am 19. August die "Brass Cats" mit großem Blechbläserensemble in Hermeskeil. Zusammen mit dem Gastsolisten Tobias Vorreiter, Solotrompeter am Staatstheater Wiesbaden, bediente das Ensemble in der Martinuskirche alle Stilarten und Epochen von der Renaissance über Johann Sebastian Bach bis hin zu zeitgenössischen Werken. Auch der Ausflug in den Jazz am Ende des Konzerts gelang stilistisch sehr überzeugend und zeigte die breitgefächerte Kompetenz der Musiker.

Intonation, sensible Klangkultur und technisch fundierte Tonbildung ließen keine Wünsche offen. Die oft problematische Intonation bei Blechbläserensembles war nicht existent. Die hohe Musikalität und lyrischen Qualitäten des Ensembles wurden unter anderem auch deutlich in der feinsinnigen Gestaltung der musikalischen Spannungsbögen in Johann Sebastian Bachs Choralvorspiel »Wachet auf« und in Humperdincks Abendsegen aus der Oper »Hänsel und Gretel«.

Die brillante und virtuose Seite der Blechbläserliteratur wurde dem Publikum in einer Reihe anderer Werke präsentiert, so z. B. in der Fanfare von Paul Dukas und der Olympic Fanfare des Filmkomponisten John Williams. Die Ensemblemusiker in allen Registern integrierten sich nicht nur ins Kollektiv, sondern glänzten in vielen Werken immer wieder als hervorragende Solisten.

Der Trompeter Tobias Vorreiter brillierte zuerst im Konzert von Alessandro Marcello, im Original ein Oboenkonzert, und dann in einem Arrangement von Tico Tico. Sein Spiel bestach durch Treffsicherheit, geschmeidige Tongebung, technische Brillanz und feinfühliges Musizieren. Zu Recht gehört er mit dem Orchester des Staatstheaters Wiesbaden als deren Solotrompeter zur 1. Liga in der weltweit einzigartigen deutschen Orchesterlandschaft. An dem vorausgegangenen Probenwochenende war er federführend für die Einstudierung des Konzertprogramms verantwortlich.

Martin Anefeld, Posaunist und Leiter des Ensembles, moderierte das Konzert und stellte fachkundig den Bezug der einzelnen Werke zum Thema des diesjährigen Kultursommers "Gott und die Welt" her. Dabei verwies er auf die Distanz zwischen Himmel und Erde. Ohne Zweifel hat die Qualität des Konzerts diese Distanz erheblich schrumpfen lassen und die Zuhörer dem Himmel ein wenig näher gebracht.

Das Publikum honorierte die Musiker mit stehenden Ovationen.

RUND UM HERMESKEIL 06. 09.2012


MUSIK ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

Sie sind Meister auf ihren Blechblasinstrumenten und vielfach preisgekrönt. Die Brass Cats aus der Region Mannheim zeigten in der Pfarrkirche St. Martinus Hermeskeil, wie vielfältig damit Musik gemacht werden kann...

 

 

Hermeskeil. "Von der Renaissance über Barock bis zur Moderne, wir können auf unseren Instrumenten alles spielen", sagt Friedrich Wilhelmi. Er ist Posaunist im Ensemble Brass Cats, elf Musiker aus der Region Mannheim. Der zwölfte Mann, Martin Anefeld, ist Pfarrer in Nussdorf bei Landau. Alle anderen sind Ärzte, Techniker, Wissenschaftler.

Beim Gastspiel in St. Martinus Hermeskeil zeigte sich, dass Perfektion auch bei Laien machbar ist. Die zahlreichen Auszeichnungen sprechen hier eine eindeutige Sprache. Einziger Berufsmusiker ist Gastsolist Tobias Vorreiter, Trompeter beim Staatstheater Wiesbaden.

"Das Thema Gott und die Welt, unter dem der Kultursommer Rheinland- Pfalz steht, lässt viel Spielraum", findet der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik, Stefan Butterbach, der die Kontakte zu den Blechbläsern aufgenommen hatte. Tatsächlich bekam das Publikum nicht nur "fromme" Musik zu hören, sondern auch Stücke wie die Olympia-Fanfare von John Williams und sogar die Höllenfahrt-Polka und das in einer katholischen Kirche. Auch Blues und Jazz-Elemente fehlten nicht. Rund 100 Zuhörer genossen nicht nur die außergewöhnliche Musik, sondern auch die angenehme Kühle im Gotteshaus an einem sehr heißen Tag.

 

FOTO: Herbert Thormeyer

TRIERISCHER VOLKSFREUND 22.08.2012


MESSINGGÖTTER UND SCHLEUDERKLÄNGE

ASG-Jazzkonzert im Pfalztheater-Foyer

Die Jazzmatinee des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zum 200. Geburtstag der Bildungsanstalt am Sonntag im Foyer des Pfalztheaters war atemberaubend. Mehr als 500 Besucher pilgerten zu dem zweieinhalbstündigen Konzert mit Bigband, Combo, Gästen und den ASG-All- stars. Die Gesamtleitung lag in Händen von Harry Geib.

Gänsehaut! Gleich zu Beginn zeigten die „Brass Cats“ ihre Krallen. Zehn „Messinggötter“ lieferten unter Leitung von Rüdiger Kurz vom Nationaltheater Mannheim im künstlerischen und klangästhetischen Sinne eine Punktlandung. Sie entfachten mit „Gershwin Selection“ und „The Duke“ von Dave Brubeck ein brillantes Bläser-Feuerwerk, das ein Höchstmaß an Dynamik vorweisen konnte. Stargast Thomas Leyendecker von den Berliner Philharmonikern begeisterte als Solist in „Blue Bells of Scottland“ und in „Despite All Spiritus“. Ein Paganini der Posaune. Als Klangmaler entpuppte sich aber auch Till Brombach mit seinem Solo auf der Tuba im „Empty Stage Blues“... (wf)

DIE RHEINPFALZ 15.03.2011